Klares NEIN zu neuen Schulden
- 8. März
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Die Schweizer Stimmbevölkerung sendet mit dem klaren Nein zum Klima-Schuldenfonds heute ein wichtiges Signal: Nachhaltigkeit muss sich auch auf die Finanzen beziehen, sonst ist unser Wohlstand in Gefahr.
Der Entscheid ist deutlich, und das auf allen Ebenen. National lehnen 70% den Klima-Schuldenfonds ab, im Kanton Basel-Landschaft rund 72% und im Stadtkanton rund 55%. Die Schweizerinnen und Schweizer stellen sich somit hinter die bestehenden Massnahmen zum Klimaschutz und gegen eine Initiative, die für den Staatshaushalt Unsicherheit und eine grosse finanzielle Belastung bedeutet hätte.
Das Wirtschaftskomitee beider Basel, das die NEIN-Kampagne in den beiden Basel führte, freut sich sehr über diesen deutlichen Entscheid. Wir konnten die lokale Stimmbevölkerung erfolgreich davon überzeugen, dass eine Vorlage, die zu einer Mehrwertsteuererhöhung von bis zu 2,5% führen könnte, zu extrem ist. Zudem konnten wir mit der Kampagne aufzeigen, dass sich die Schweiz bereits sehr stark engagiert im Kampf gegen den Klimawandel.
«Wahre Nachhaltigkeit verlangt es, dass wir auch finanziell langfristig denken. Dass wir dies in der Schweiz tun, ist Teil unseres Erfolgsrezepts. Deshalb fiel das Abstimmungsresultat auch so klar aus», kommentiert FDP-Landrat und Handelskammer-Direktor Martin Dätwyler. Und Mitte-Grossrätin Andrea Strahm ergänzt: «Wir sind uns bewusst, dass wir Verantwortung tragen, und zwar langfristig. Dieses Nein war nötig, damit wir unsere Verantwortung auch in zehn oder zwanzig Jahren noch wahrnehmen können und künftige Generationen nicht übermässig belasten.»
Auskunft
Martin Dätwyler, Landrat FDP und Direktor Handelskammer beider Basel, 061 270 60 81




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