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Nein zur 13. AHV-Rente

Der Abstimmungstermin am 3. März rückt in grossen Schritten näher. An diesem Tag entscheiden wir darüber, ob wir einer Rentenerhöhung von 8,3% für alle AHV-Beziehenden einführen und den Mittelstand mit weiteren Abgaben belasten oder nicht. Wir empfehlen ein Nein zu dieser ruinösen Vorlage.


Die Initiative klingt reizvoll – Rentnerinnen und Rentner sollen mit der 13. AHV-Rente mehr Geld zur Verfügung haben. Doch der Schein trügt. Denn die ohnehin fragile Altersvorsorge würde durch eine Annahme dieser Vorlage weiter in Richtung  Ruin getrieben. Für künftige Generationen bleibt nichts mehr übrig. Bereits ohne 13. AHV-Rente werden in wenigen Jahren mehr Gelder in Form von Renten ausbezahlt als Beiträge in die Kasse fliessen. Es ist also eine Reform angezeigt und keinesfalls ein Leistungsausbau.


Um eine 13. AHV-Rente finanzieren zu können, müsste eine happige Erhöhung der Lohnprozente eingeführt werden. Die aktuellen Berechnungen sehen dazu je 0,4% bei allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitgebern vor. Würden die zusätzlichen Mittel aus der Mehrwertsteuer finanziert werden, müsste diese um mindestens ein Prozent erhöht werden.  Und das wiederum bewirkt einen Kaufkraftverlust in allen Bevölkerungsschichten und Altersgruppen.


Kurzum: Eine 13. AHV-Rente schadet allen Schweizerinnen und Schweizern. Sie bringt keine Erleichterung, sondern sorgt dafür, dass unsere erste Säule der Altersvorsorge ihren festgelegten Zweck nicht erfüllen kann. Daher: NEIN am 3. März 2024. 

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