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Die Steuer, die Wohlstand vernichten könnte

  • Wirtschaftskomitee
  • 22. Okt.
  • 1 Min. Lesezeit

Stellen Sie sich vor, Sie sind Teil eines Familienunternehmens, das seit Generationen besteht. Menschen, die mit Herzblut arbeiten, Verantwortung übernehmen und Arbeitsplätze schaffen. Und jetzt? Eine Initiative droht, all das zu zerstören.

Illustration zum negativen Effekt der JUSO-Initiative
Illustration zVg vom nationalen Komitee (www.juso-nein.ch)

Die «Initiative für eine Zukunft» fordert eine Erbschaftssteuer von 50 Prozent auf Vermögen über 50 Millionen Franken. Für Grosskonzerne wäre so eine Steuer schon potenziell bedrohlich, vielleicht bedrohlich genug, um den Sitz in der Schweiz aufzugeben. Aber für Ihren kleinen Familienbetrieb? Für den wäre die Initiative möglicherweise ein Todesurteil.


Familienunternehmen in Gefahr 

Damit solche kleinen, traditionellen Schweizer Betriebe diese Erbschafts- und Schenkungssteuer begleichen können, müssten sie Firmenanteile verkaufen, möglicherweise sogar schliessen. Das heisst wiederum: Jobverluste, das Ende generationsübergreifender Leidenschaft und eine Verschiebung zu grossen, anonymen Anbieterinnen und Anbietern. Und es heisst auch, dass Unternehmen ihren Sitz verlegen, was gemeinsam mit dem Verlust der Familienunternehmen in der Schweiz zu weniger Steuereinnahmen führt. Und woher sollen die Finanzen für unsere Zukunft dann kommen?


Mittelstand zahlt die Rechnung 

Richtig, dort dürfen wir als Bürgerinnen und Bürger dann einspringen. Statt sozialverträglichem Klimaschutz reden wir von einer Schweiz, in der Wohlstand schwindet, Sozialleistungen überdacht werden müssen und der Mittelstand schlussendlich dafür zahlt, dass der Idealismus überbordet ist. 


Wir setzen uns dafür ein, dass auch zukünftige Generationen noch in traditionsreichen Familienbetrieben arbeiten können. Dafür, dass wir in der Schweiz unsere Vielfalt ausleben können und als Gesamtbevölkerung von einem hohen Lebensstandard profitieren. Weil wir überzeugt sind, dass wir sowohl sozial als auch ökologisch in die Zukunft gehen können, ohne uns dafür zu zerreissen, empfehlen wir ein NEIN zur JUSO-Erbschaftssteuer am 30. November. 

 
 
 

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