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Auf den Spuren von Alter, Armut und AHV

Die Fragen heizen die Gemüter auf: Wie schädlich ist eine 13. AHV-Rente für unsere Altersvorsorge? Wie nötig ist sie überhaupt? Und wie wirkt sie sich aus? Wir geben Antworten. 


Altersarmut, wie gross ist dieses Problem? Dieser Frage dürfen wir direkt zuerst auf den Grund gehen. Weniger schwerwiegend als es von den Initiantinnen und Initianten der Vorlage für eine 13. AHV-Rente dargestellt wird. Die Baz zitiert Studien, wonach es nur rund 3% sind, die mit ihrer finanziellen Situation nicht zufrieden sind. Zahlreichen Rentnerinnen und Rentnern gelinge es während des Pensionierten-Daseins sogar noch, ihr Erspartes auszubauen. Was doch zum Nachdenken anregt – weshalb soll pauschal allen pensionierten Personen mehr ausbezahlt werden?


Dann zu unserer Altersvorsorge. Dass die AHV bereits heute eher fragil ist und ihre Kosten, dank der letzten Reform 2020, gerade so decken kann, ist über das politische Spektrum hinweg unbestritten. Wenn jetzt für alle Rentnerinnen und Rentner 8.3% mehr ausbezahlt werden muss, dann befindet sich die Kasse gemäss der Prognose des Bundesamts für Sozialversicherungen ab dem 1. Januar 2026 in Unterdeckung. Heisst: Entweder, Lohnprozente oder Mehrwertsteuer werden erhöht, der Bund bezahlt einen grösseren Anteil an unsere Renten, oder die Alters- und Hinterbliebenenversicherung wird nicht mehr in ihrer aktuellen Form und Funktion weiter bestehen können.


Und was heisst das nun alles? Es heisst, dass diese Vorlage nicht nötig ist, und statt Erleichterung für diejenigen, die es brauchen eine Belastung für alle Schweizerinnen und Schweizer bedeutet. Deshalb ist am 3. März ein NEIN an der Urne einzulegen. 

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