Anpacken statt Anklagen!

Für die international stark vernetzte Wirtschaft der Region Basel ist es wichtig, dass wir uns beim Thema Unternehmensverantwortung für eine zielgerichtete und global abgestimmte Regelung entscheiden. Die extreme Initiative ist das falsche Mittel und bedeutet – gerade in der Coronakrise – eine unverhältnismässige Mehrbelastung für unsere Unternehmen. Die Handelskammer beider Basel unterstützt deshalb den Gegenvorschlag des Parlaments und setzt sich in der Abstimmung gegen die Volksinitiative ein:
Wirkungsvolle Alternative zur Volksinitiative

In den letzten Jahren hat die Politik nach einem vernünftigen Weg gesucht, um das berechtigte Anliegen der Unternehmens-Verantwortungs-Initiative umzusetzen, ohne negative Auswirkungen auf die Wirtschaft im In- und Ausland zu schaffen. Dabei sind sich alle einig, dass die Verbesserung des Schutzes von Menschenrechten und Umweltschutz ein wichtiges Ziel darstellt. Der Gegenvorschlag, auf den sich das Parlament geeinigt hat, ist die richtige Lösung dazu. Er schafft eine klare Verbindlichkeit für Unternehmen, ohne diese missbräuchlichen Klagen auszusetzen. Die damit verbundene Einführung von umfassenden Rechenschafts- und Sorgfaltsprüfungspflichten rückt die Schweiz international in die Top drei der am weitesten regulierten Länder im Bereich der Unternehmensverantwortung. Zudem ist der Vorschlag international abgestimmt, so dass das Parlament ihn bei Bedarf im Rahmen der zukünftigen internationalen Entwicklungen anpassen kann.


Deshalb:

NEIN zur Unternehmens-Verantwortungs-Initiative und damit mit dem Gegenvorschlag sofort und abgestimmt handeln. 

wirtschaftskomitee.ch

c/o Handelskammer beider Basel

St. Jakobs-Strasse 25

4010 Basel

kontakt@wirtschaftskomitee.ch

© 2020 | Impressum / Datenschutz

wirtschaftskomitee.ch setzt sich für einen starken Wirtschaftsstandort beider Basel ein und behandelt aktuelle Vorlagen, über die abgestimmt wird.